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Der Umgang mit dem Traum

  • H.-G. Rechenberger

Zusammenfassung

In der weiteren Arbeit wenden wir uns dem Traum zu. Wir bitten den Patienten, uns einen Traum aus letzter Zeit mitzuteilen. Als Begründung für diese Bitte führen wir an, daß wir den Traum als Mitteilung aus dem Unbewußten verstehen. Die Auswahl unter seinen Träumen überlassen wir dem Patienten. Häufig beginnt er mit einem Kommentar oder er schildert die äußeren Umstände, die vermutlich das Zustandekommen des Traumes begünstigten. In diesen Fällen unterbrechen wir und sagen freundlich, aber bestimmt, der Patient solle lediglich zunächst einmal den Traum berichten. Nach der Traumschilderung warten wir ab. Oft hat er dann erneut das Bedürfnis, uns einen Kommentar zu seinem Traum zu geben, oder er fragt uns nach dessen Bedeutung. Wir gehen weder auf den Kommentar noch auf seine Frage ein, sondern schlagen ihm vielmehr vor, wie bei einem Puzzlespiel, den Traum in seine Einzelheiten zu zerlegen und zu untersuchen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H.-G. Rechenberger

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