Zusammenfassung

Unter Widerstand verstehen wir im Rahmen der Kurzpsychotherapie auf analytischer Basis zweierlei:

Einmal soll damit die Tatsache gemeint sein, daß sich Patienten aufgrund ihrer Vorerfahrungen dagegen wehren, psychisch krank zu sein. Nach unserer Tradition ziehen die meisten es vor, somatische Krankheiten vorzuweisen. Sie wollen lieber körperlich krank als psychisch gestört sein. Dieser allgemeine Widerstand stellt sich jeglicher psychotherapeutischen Arbeit entgegen. Er macht sich nicht nur im Umgang mit Patienten, sondern auch in der Begegnung mit somatisch orientierten Kollegen bemerkbar.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H.-G. Rechenberger

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