Therapie

  • J. Igersheimer
Part of the Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten book series (894, volume B / 17 / 2)

Zusammenfassung

Wenn hier von den therapeutischen Maßnahmen bei der Syphilis berichtet werden soll, so kann im wesentlichen nur die sogenannte spezifische Behandlung in Betracht kommen Es ist aber selbstverständlich, daß je nach der Art der Augenerkrankungeine lokale und auch öfters allgemeine, unspezifische Behandlung sich zu der spezifischen Therapie hinzugesellt. Es hat schon seine durch Erfahrung gewonnene Berechtigung, wenn man in älterer Zeit zu den spezifischen Mitteln starke Purgantien oder schweißtreibende Medikamente hinzugab (z. B. bei der Zittmannkur), nur darf es natürlich nicht so sein, daß die Kur den Organismus entkräftet und dadurch evtl. gerade die Spirochäten Oberwasser bekommen. In letzter Zeit ist eine größere Diskussion über die Frage geführt worden, wie weit die Syphilis zur Selbstheilung neigt. Daß Selbstheilungen vorkommen, ist klar; wir Augenärzte sehen das am häufigsten an kongenital-luetischen Patienten, die später negative Wa.R. und kaum Krankheitserscheinungen mehr aufweisen. Es geht aber doch wohl zu weit, wenn F. Lesser alle quecksilberbehandelten und dauernd geheilten Fälle als Selbstheilung der Syphilis anspricht, und es ist demgemäß dieser Ansicht auch stark entgegengetreten worden (Rosenthal, Heller u. a.). Richtig ist, daß wir bis zum heutigen Tag die eigentliche Wirkungsweise des Quecksilbers bei der Lues nicht kennen. Daß das Quecksilber die Spirochäten selbst abtötet, wird in der Tat nicht mehr angenommen, da ein sicherer Beweis hierfür fehlt und da auch die Zahl der gesicherten Reinfektionen in der Vorsalvarsanzeit sehr gering ist. Lesser behauptet auch, die nur mit einer Quecksilberkur in der Frühperiode behandelten Syphilitiker zeigten im Spätlatenzstadium (etwa 5–10 Jahre nach der Infektion) fast ebenso häufig eine negative Wa.R. und Fehlen von klinischen Erscheinungen, wie die mit zahlreichen Hg-Kuren. Vielfach führt man die Wirkung des Quecksilbers auf eine Steigerung der Antikörper und eine Vermehrung der Lymphound Leukocyten im Körper zurück. Kein Zweifel kann darüber bestehen, daß das Hg auf die Resorption syphilitischer Produkte, allerdings auch auf nicht spezifische, chronische Entzündungsprozesse günstig, ja oft frappierend einwirkt. Es ist also zum mindesten ein hervorragendes Symptomaticum. Daß es sich in seiner Wirkung aber nicht darauf beschränkt, scheint mir aus der bereits S. 95 beschriebenen Gegenüberstellung hervorzugehen. Hochsinger sah bei den in früher Jugend mit Quecksilber und Jod behandelten, luetischen Kindern äußerst selten später eine Keratitis parenchymatosa auftreten, während wir Ophthalmologen bei den Parenchymatosapatienten meistens einen Mangel jeglicher spezifischer Behandlung in der frühen Kinderzeit feststellen können. In letzter Zeit ist vor allem Hirschberg noch einmal warm für den Heilwert des Quecksilbers bei den syphilitischen Augen eingetreten. Heine bewertet es sogar höher als das Salvarsan.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • J. Igersheimer
    • 1
  1. 1.Frankfurt a. M.Deutschland

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