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Tropfbarkeit, Kohäsion, Oberflächenspannung

  • K. L. Wolf
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 97)

Zusammenfassung

Die am unmittelbarsten in die Augen springende Eigenschaft der Flüssigkeiten, die man oft geradezu als das ansieht, was sie
phänomenologisch von den festen Stoffen unterscheidet, ist ihre Tropfbarkeit, d. h. ihre Fähigkeit, mehr oder weniger symmetrische Formen von Tropfen auszubilden. So alltäglich das Auftreten von Tropfen etwa im Tau oder im Regen ist, so blieb doch die Problematik der Tropfengestalt lange unbeachtet. Der allen Tropfenformen eigene Bezug auf die Kugel wurde nicht gesehen oder als Teilhabe an der vollkommensten Gestalt einfach hingenommen. Zudem erschien wohl das Phänomen unscheinbarer als die Vielfalt der unmittelbar durch ihre Schönheit ansprechenden Kristallformen. Im Sinne der heutigen Wissenschaft vordergründig wurden die mit der Tropfbarkeit verbundenen Erscheinungen im 17. Jahrhundert, und zwar vorzüglich bei Erörterungen über das Phänomen des Aufsteigens von Flüssigkeiten in engen Résuméöhren (Capillarität). Von daher wollte man die Tropfengestalt zuerst mit dem Luftdruck in einen ursächlichen Zusammenhang bringen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • K. L. Wolf
    • 1
  1. 1.Institut für Physik und Chemie der GrenzflächenMarienthal über RockenhausenDeutschland

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