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Automatische Klartextverschlüsselung histologischer Tumordiagnosen mit dem Personalcomputer

  • Rolf Bartkowski
  • Bernd Graubner
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 72)

Zusammenfassung

Ein zentrales Anliegen eines Krebsregisters stellt die Dokumentation von histologischen Diagnosen dar. Neben einer standardisierten pathohistologischen Diagnostik ist eine verbindliche Nomenklatur erforderlich, die erst eine international einheitliche Codierung ermöglicht. Für den deutschsprachigen Raum existiert mit dem Tumor-Histologie-Schlüssel (ICD-O-DA [2]) seit 1978 eine mit Notationen versehene international akzeptierte tumorhistologische Nomenklatur. Die konsequente Anwendung dieses Schlüssels ist bei der Durchführung von multizentrischen Studien mittlerweile unabdingbare Voraussetzung geworden. Leider hat sich jedoch die Anwendung in der pathohistologischen Routinebefundung und auch in regionalen und klinischen Krebsregistern zumindest in der Bundesrepublik noch nicht überall durchsetzen können. Hauptgrund hierfür ist der erforderliche Mehraufwand durch die Codierung, aber auch der Zwang zur Verwendung der standardisierten Nomenklatur.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Rolf Bartkowski
    • 1
  • Bernd Graubner
    • 2
  1. 1.Klinik für AllgemeinchirurgieBundesrepublik Deutschland
  2. 2.Abteilung Medizinische InformatikGeorg-August-Universität GöttingenBundesrepublik Deutschland

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