Advertisement

Einführung

  • Günter Knieps
  • Gert Brunekreeft
Chapter
  • 75 Downloads

Zusammenfassung

Die Öffnung von Netzsektoren für den Wettbewerb ist in Deutschland derzeit in vollem Gange, nachdem diese Branchen über lange Zeit durch entsprechende gesetzliche Beschränkungen vom wettbewerblichen Marktgeschehen ausgenommen waren. Ob so spektakular und offensichtlich wie in der Telekommunikation, der Elektrizität und im Luftverkehr oder eher verhalten wie bei Eisenbahn, ÖPNV und im Postbereich, diese Marktöffnungen ftühren im Grunde zu immer gleichen Ergebnissen: Konsumenten werden als Kunden begriffen und mit innovativen Dienstleistungen und preisgünstigen, ihren Bedürfnissen entsprechenden Angeboten umworben. Die Konsumenten, die von den traditionellen Monopolunternehmen eher standardisierte Produkte und einheitliche Preise gewöhnt sind, müssen sich in der neuen Produkt- und Preisvielfalt neu orientieren. Für Unternehmen ergeben sich sowohl zahlreiche Marktchancen als auch bis dato unbekannte Risiken. Neue Wettbewerber können in den Markt treten, verkrustete Strukturen brechen auf, Produktivitätsdruck und Innovationszwang halten in den etablierten Firmen Einzug. Während dies für einige Arbeitnehmergruppen negative Folgen hat, eröffnen sich für andere neue Berufschancen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    Für den Luftverkehr sei der interessierte Leser verwiesen auf Knieps, G. (1996): Wettbewerb in Netzen: Reformpotentiale in den Sektoren Eisenbahn und Luftverkehr, Tübingen: J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Teil B; für die Brief- und Paketpostleistungen auf Elsenbast, W. (1999): Universaldienst unter Wettbewerb: Ökonomische Analyse neuer regulierungspolitischer Ansätze zur Sicherstellung der postalischen Infrastrukturversorgung, Baden-Baden: Nomos (Diss., Univ. Freiburg, 1999).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Günter Knieps
    • 1
  • Gert Brunekreeft
    • 1
  1. 1.Institut für Verkehrswissenschaft und RegionalpolitikUniversität FreiburgFreiburgDeutschland

Personalised recommendations