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Versuch einer Pathographie der Verwahrlosung

  • Klaus Hartmann
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 1)

Zusammenfassung

Das letzte Kapitel beschrieb verschiedene Merkmalsbereiche eines Kollektivs von verwahrlosten männlichen Minderjährigen, insbesondere ihre familiären, körperlichen, intellektuellen, schulischen, kriminellen und psychologischen Merkmale. Das folgende Kapitel will die Untersuchungsergebnisse zusammenfassen. Bei dieser Zusammenfassung soll es jedoch nicht darum gehen, die Einzelbefunde zu rekapitulieren, sondern vielmehr versucht werden, aus den Einzelbefunden das charakteristische Krankheitsbild der Verwahrlosung zu entwickeln und neben ihrem Erscheinungsbild und ihrer Vorgeschichte — vollständigkeitshalber — auch ihre Behandlung und ihren Verlauf zu skizzieren, obwohl bzw. gerade weil eine nähere Erörterung der beiden letzten Themen in der vorliegenden Arbeit noch nicht erfolgte und auch nicht beabsichtigt war. Abschließend werden die terminologischen Abgrenzungen des 4. Kapitels zu resumieren versucht.

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Referenzen

  1. Sowohl für die Neurose als auch für die Psychopathie, haben sich neben einer ätiologischen Begriffsbestimmung mehrere phänomenologische Begriffsbestimmungen eingebürgert. Das Verhältnis der Verwahrlosung zur Psychopathie bzw. Neurose läßt sich vielleicht durch folgende antithetische Formel kennzeichnen: Um die Verwahrlosung den Psychopathien zuzuordnen, ist die ätiologische Psychopathiedefinition zu vernachlässigen und auf die phänomenologischen Psychopathiedefinitionen zu rekurrieren; um die Verwahrlosung den Neurosen zuzuordnen, muß dagegen von den phänomenologischen Neurosendefinitionen abgesehen und auf die ätiologische Neurosendefinition abgestellt werden.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Klaus Hartmann
    • 1
  1. 1.Psychiatrisch-Psychologischen Abteilung im Hans-Zulliger-HausBerlin-TegelDeutschland

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