Advertisement

Zusammenfassung

Während die Symptomatologie der Verwahrlosung recht gut bekannt ist, jedenfalls durch die Untersuchungen von S. und E. Glueck weit besser als die Symptomatologie vieler anderer psychopathologischer Phänomene identifiziert wurde, ist die Ätiologie der Verwahrlosung nach wie vor umstritten. Von den vielen verschiedenen Einflüssen, die in diesem Zusammenhang diskutiert werden, seien im folgenden einige angesprochen. Hierbei wird auffallen, daß zwischen Verwahrlosung und Kriminalität zunächst nicht unterschieden wird. Das entspricht einer Gepflogenheit der Fachdiskussion, die bei tiologischen Analysen Verwahrlosung und Kriminalität zusammenzufassen pflegt. Daß trotzdem Unterschiede zu bedenken sind, wird abschließend im Kommentar hervorgehoben werden. Einer weiteren Gepflogenheit der Fachdiskussion entsprechend wird der nachfolgende Exkurs zwischen psychologischen, soziologischen und biologischen Theorien der Verwahrlosung bzw. Kriminalität differenzieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    ber die eigenen Erfahrungen soll separatim publiziert werden. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang eine Arbeit von Stark über „Sexuelle Entsagung als Ursache für nichtspezifische Straftaten“. Obwohl er das „avoidance-excitement-Syndrom“ nicht erwähnt und die Frustration der von ihm beschriebenen Probanden nur als sexuelle Frustrationen deutet, imponieren seine Fälle recht eigentlich als „avoidance cases“.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Klaus Hartmann
    • 1
  1. 1.Psychiatrisch-Psychologischen Abteilung im Hans-Zulliger-HausBerlin-TegelDeutschland

Personalised recommendations