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Hypnotika

  • Otto Benkert
  • Hanns Hippius
  • Hermann Wetzel
Chapter
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Part of the Kliniktaschenbücher book series (KTB)

Zusammenfassung

Jedes Pharmakon, das Schlaf erzeugt, kann als Hypnotikum bezeichnet werden; es handelt sich somit bei den Hypnotika oder Schlafmitteln nicht um eine scharf abgrenzbare Arzneimittelgruppe. Bei allen Hypnotika zeigt sich bei der klinischen Anwendung, daß die schlafmachende Wirkung und evtl. auftretende Nebenwirkungen wie Hangover-Effekte nicht nur von der Art des zu verabfolgenden Pharmakons, sondern v. a. auch von der Dosierung abhängen. Das bedeutet aber, daß bei allen Fragen nach der Definition von Hypnotika immer auch quantitative Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen. Wird die Dosis richtig gewählt, so wirkt ein Schlafmittel hypnotisch. In zu geringer Dosierung hat das Pharmakon lediglich eine sedative Wirkung, die dann durchaus der eines Tranquilizers ähnelt. In hoher Dosierung kann das gleiche Pharmakon — mit Ausnahme der Benzodiazepine — eine narkotische Wirkung entfalten. Diese Skala der Wirkungsintensitäten (sedativ — hypnotisch — narkotisch) hängt noch von der Applikationsart ab, da diese für die Anflutungsgeschwindigkeit im ZNS bestimmend ist. Die Wirkungsintensi-tät und insbesondere die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen werden weiterhin durch die Kumulationsfähigkeit der einzelnen Hypnotika beeinflußt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Otto Benkert
    • 1
  • Hanns Hippius
    • 2
  • Hermann Wetzel
    • 1
  1. 1.Psychiatrische KlinikUniversität MainzMainzDeutschland
  2. 2.Psychiatrische KlinikUniversität MünchenMünchen 2Deutschland

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