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Neuroleptika

  • Otto Benkert
  • Hanns Hippius
  • Hermann Wetzel
Chapter
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Part of the Kliniktaschenbücher book series (KTB)

Zusammenfassung

Die Entdeckung der Neuroleptika geht darauf zurück, daß in Frankreich unmittelbar nach 1945 im Rahmen von umfangreichen Forschungsarbeiten über antihistaminisch wirksame Substanzen auch die als Anthelminthika und Antiseptika an sich schon lange bekannten Phenothiazine berücksichtigt wurden. Später hatte sich dann herausgestellt, daß verschiedene Phenothiazinderivate auch hochwirksame Antihistaminika sind. Die bislang bekannt gewordenen Vertreter dieser Substanzgruppe waren aber zu toxisch, um klinisch angewandt zu werden. Erst eines der von französischen Chemikern und Pharmakologen entwickelten Phenothiazinderivate, das Promethazin, erwies sich als ein therapeutisch auch heute noch brauchbares Präparat. Es wird als stark wirksames Antihistaminikum und wegen seiner gleichzeitig bestehenden sedativ-hypnotischen Wirkung auch als Sedativum und Schlafmittel eingesetzt. Bei den Bemühungen, diesen Pharmakontyp durch systematische Strukturabwandlungen zu varIIeren, wurde unter vielen anderen Substanzen schließlich auch das Phenothiazinderivat Chlorpromazin entwickelt. Diese Substanz hatte im Tierversuch im Vergleich zum Promethazin nur noch eine schwache Antihistaminwirkung, hingegen eine noch deutlicher ausgeprägte sedative Wirkung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Otto Benkert
    • 1
  • Hanns Hippius
    • 2
  • Hermann Wetzel
    • 1
  1. 1.Psychiatrische KlinikUniversität MainzMainzDeutschland
  2. 2.Psychiatrische KlinikUniversität MünchenMünchen 2Deutschland

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