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Die Trachea

  • Heinrich v. Hayek

Zusammenfassung

Die Trachea bildet als elastisches Rohr, dessen Wand durch knorpelige Stützen offen gehalten wird, die Fortsetzung des Kehlkopfes und reicht bis zu ihrer Teilungsstelle in die beiden Bronchien, der Bifurcatio. Zwischen diesen beiden End- und Befestigungspunkten ist die Trachea dauernd elastisch gespannt. Entsprechend der voneinander weitgehend unabhängigen Verschieblichkeit von Kehlkopf und Bifurkation ist ihre Länge in vivo veränderlich, sie beträgt durchschnittlich 10–12 cm (Brünings, Frau und Mann) ; die Weite, die bei Längsdehnung etwas abnimmt, 13–22 mm, wobei der transversale Durchmesser etwa 1/4 größer ist als der sagittale. Etwa die Hälfte der Länge der Trachea liegt im Halsbereich, die andere Hälfte im Brustbereich zwischen den beiden Pleurahöhlen, wodurch der Brustteil der Trachea in Abhängigkeit von den Druckverhältnissen im Pleuraraum gerät. Wenn bei tiefer Inspiration der Unterdruck im Pleuraraum abnimmt, wird sich der thorakale Abschnitt erweitern, während beim Pressen bei geschlossener Stimmritze sich nur der cervicale Abschnitt erweitert, beides infolge der Druckdifferenz zwischen Lumen der Trachea und dem umgebenden Raume. Infolge des Übergreifens der thorakalen Druckverhältnisse auf den zwischen den Scaleni und dem Sternocleidomastoideus gelegenen Raum wird dabei die Grenze zwischen den sich verschieden verhaltenden Abschnitten der Trachea unscharf sein und etwas ober der Thoraxapertur liegen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Heinrich v. Hayek
    • 1
  1. 1.Universität Vorstand des Anatomischen InstitutesWienÖsterreich

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