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Halbquantitative Analyse

  • Seith
  • K. Ruthardt
  • Walter Rollwagen
Conference paper
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Part of the Anleitungen für die Chemische Laboratoriumspraxis book series (LABORATORIUM, volume 1)

Zusammenfassung

In vielen Fällen der technischen Praxis genügt es, die ungefähre Zusammensetzung eines Stoffes zu kennen, oder seinen Gehalt an irgendwelchen Verunreinigungen durch einen Maximalwert begrenzen zu können. Eine solche Übersichtsanalyse oder halbquantitative Bestimmung läßt sich dadurch ausführen, daß man die Analysenproben zusammen mit den Testproben bekannter, geeignet gestaffelter Prozent-Gehalte auf eine Platte unter gleichen Bedingungen aufnimmt und die Spektren miteinander vergleicht. Dabei darf man sich nicht auf die absoluten Werte der Schwärzung verlassen, da ja im allgemeinen die einzelnen Aufnahmen nicht genau gleiche Schwärzung haben. Man muß deshalb die relativen Schwärzungswerte, bezogen auf eine beliebige Linie der Grundsubstanz im gleichen Spektrum, bestimmen. Die Testproben schmilzt man sich, wenn es sich um Metalle handelt, zusammen, oder man entnimmt geeignete Proben aus dem Betrieb und läßt sie chemisch analysieren. Die Abstufung der Gehalte wird etwa folgendermaßen gewählt: 1%; 0,5%; 0,2%, 0,1%; 0,05%, 0,02%; 0,01% usw. Geeignete Beispiele sind neben vielen anderen: Ag, Cu, Bi in Pb von 1–0,001% oder Sb in Pb von 1–0,005% oder Pb, Cd, Bim Sn in zn von 0,5–0,005% oder legierte Stähle, sofern die Konzentrationen der Zusätze, die beobachtet werden sollen, einige Prozente nicht Überschreiten (Abb. 46).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • Seith
  • K. Ruthardt
  • Walter Rollwagen
    • 1
  1. 1.II. phys. Inst. der UniversitätMünchenDeutschland

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