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Augenheilkunde pp 205-214 | Cite as

Augenmuskellähmung (Strabismus paralyticus)

  • Wolfgang Leydhecker

Zusammenfassung

Mit „Schielen“ im weitesten Sinne bezeichnet man eine Abweichung der Augenachsen, die sich nicht im Fixierpunkt schneiden, sondern einen Schielwinkel miteinander bilden. Im engeren Sinne bezeichnet man mit „Schielen“ das Begleitschielen (Strabismus concomitans), wobei der Schielwinkel in allen Blickrichtungen gleich groß ist. Das Begleitschielen beginnt fast stets im Kindesalter. Ist die Lähmung eines oder mehrerer Augenmuskeln die Ursache, so spricht man besser von einer Augenmuskellähmung (Strabismus paralyticus). Hierbei wechselt der Schielwinkel in den verschie denen Blickrichtungen und ist am stärksten im Funktionsbereich des gelähmten Muskels.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Leydhecker
    • 1
  1. 1.Universitäts-Augenklinik im Kopfklinikum WürzburgWürzburgDeutschland

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