Stopfbüchsenlose Abdichtung

  • Karl Trutnovsky
Part of the Konstruktionsbücher book series (KB, volume 17)

Zusammenfassung

Die dabei verwendeten Dichtelemente werden als Faltenbälge, Faltenrohre, Wellrohre, Federungskörper, Federrohre oder Röhrenmembrane bezeichnet; hierher zu zählen sind abdichtungsmäßig aber auch ebene und Wellmembrane.

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Literatur

  1. 1.
    Metallbälge sind im Größenbereich von 5 bis 700 mm Lichtweite lieferbar. Die in den Tabellen angegebenen Nenndurchmesser sind Sollwerte, für welche die unter jeder Tabelle angeführten Fertigungstoleranzen gelten.Google Scholar
  2. 2.
    Die mittleren (wirksamen) Querschnitte sind aus den jeweiligen Innen-und Außendurchmessern ermittelt; für genaue Berechnungen sind die hierfür zu jeder Tabelle angegebenen Toleranzen zugrunde zu legen.Google Scholar
  3. 3.
    Die zulässigen Innendrücke gelten allgemein für Bälge, deren gewellte Länge nicht größer ist als ihr Außendurchmesser. Bei längeren Bälgen muß eine innere oder äußere Führung vorgesehen werden, um ein Ausknicken zu verhindern. Dies erübrigt sich bei Bälgen unter Außendruck, der im übrigen um 30% hoher sein darf als der zulässige Innendruck.Google Scholar
  4. 4.
    Die spezifische Federkonstante dient zur Berechnung der Federsteife des Balges und gibt die zur Durchfederung einer Welle um 1 mm erforderliche Belastung in kg an. Umgekehrt kann mit der Federkonstante bei gegebener Belastung und Wellenzahl der Federweg eines Metallbalges bestimmt werden.Google Scholar
  5. 5.
    Bis zu den angegebenen maximalen Längen können Metallbälge in jeder beliebigen Länge, bzw. Wellenzahl geliefert werden. Größere Längen können aus zwei oder mehreren Balgen mittels Spezialverbinder zusammengesetzt werden. In diesem Fall ist meist eine innere und äußere Führung erforderlich, um ein Ausknicken der Bälge unter dem Innendruck zu verhindern. Die Führung erfolgt am besten durch einen Zylinder im Inneren des Federrohres oder durch eine Büchse außerhalb des Balges. Der Abstand zwischen der Wandung der Führung und den Wellen des Federrohres soll ca. 0,5 bis 1 mm betragen.Google Scholar
  6. 6.
    Die lieferbaren Endbordformen sind Abb. 212 zu entnehmen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • Karl Trutnovsky
    • 1
  1. 1.Montanistischen HochschuleLeobenÖsterreich

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