Das Ei unterwegs

  • Ernst Hadorn
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 77)

Zusammenfassung

Die Spermien der Amphibien finden den Weg nach außen leicht. Direkt an den Hoden (H) (Abb. 2) anschließend führen feine Kanälchen zunächst durch einen speziell für die Samenleitung reser- vierten Teil der Niere (N). Dann nimmt der Harnsamenleiter (S = Wolff’scher Gang) die Spermien auf und führt sie zur Kloake (K) und Harnblase (Hb) und von dort ins Freie. Ereignisreicher ist dagegen der Weg, den die Eier im Mutterleib zurückzulegen haben, und er erscheint auch schwierig zu begehen. Wenn unter der hormonalen Wirkung des Gonadotropins die Ovarhülle (0) platzt, so fallen die Eier zunächst irgendwo hinein in die freie Leibeshöhle. Nun liegt aber die trichterförmige Öffnung (T) des Eileiters (E = Müller’scher Gang) weit vom Ovar entfernt ganz vorn in der Achselgegend. Wie können die recht schweren und unbeweglichen Eizellen diesen fernen Trichter finden?

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • Ernst Hadorn
    • 1
  1. 1.Zoologie und Vergleichenden AnatomieUniversität ZürichSchweiz

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