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Hormone pp 103-111 | Cite as

Farbwechsel

  • Hermann Giersberg
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 32)

Zusammenfassung

Der Farbwechsel der niederen Wirbeliere, der Fische, Amphibien. und Reptilien, ist keine rein hormonale Erscheinung. Er ist mehr oder minder innig mit der Tätigkeit des Eingeweidenervensystems verquickt, wobei die Rolle, die das Nervensystem oder die innersekretorischen Drüsen auf den Farbwechsel jeweils ausüben, in den verschiedenen Fällen außerordentlich wechselnd und mannigfaltig sein kann. Bei den Fischen überwiegen ganz entschieden die Eingeweidenerven, doch gibt es auch hier gelegentlich Farbzellen, die rein hormonal beherrscht werden, während bei den Amphibien die Rolle der Hormone überwiegt und bei den Reptilien sich in vielen Fällen beide etwa die Waage halten dürften. Der Farbwechsel selber ist bekanntlich dadurch möglich, daß schwarze oder farbige Farbzellen, die sog. „Chromatophoren“, imstande sind, ihren Farbstoff auf Reize hin entweder im Zentrum der Zelle zusammenzuballen oder über die ganze Zelle zu verteilen; je nachdem kann das Tier hell oder dunkel, farblos oder farbig erscheinen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Hermann Giersberg
    • 1
  1. 1.Universität Frankfurt am MainDeutschland

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