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Chirurgie pp 408-439 | Cite as

Kinderchirurgie

  • W. C. Hecker
  • A. M. Hohlschneider

Zusammenfassung

Die allgemeinen Untersuchungsprinzipien sind beim Kleinkind, Säugling und Neugeborenen gekennzeichnet durch die fehlende Information durch den Patienten. Der Arzt ist auf die eigene Beobachtung, die Angaben der Mutter und des Pflegepersonals angewiesen. Bei der Untersuchung hat der Arzt oft mit dem Widerstand und der Abwehr des kleinen Patienten zu rechnen. Häufig ist erst bei wiederholter Untersuchung und beruhigtem Kind eine Beurteilung des Abdomens möglich. Das schreiende Kind erschwert die auskultatorische Beurteilung von Herz, Lunge und Darmgeräuschen. Dies ist nur in den kurzen Phasen der Inspiration möglich. Maß- und Gewichtsbestimmungen, sowie Funktionsprüfungen unterliegen als biologische Größen einem ständigen Wandel, und zwar um so rascher, je jünger das Kind ist. Bei der Beurteilung chirurgischer Erkrankungen, Fehlbildungen oder Verletzungen im Kindesalter ist die sorgfältige Allgemeinuntersuchung mit kinderärztlichem Wissen unverzichtbar.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • W. C. Hecker
  • A. M. Hohlschneider

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