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Chirurgie pp 378-386 | Cite as

Pankreas

  • F. W. Schildberg

Zusammenfassung

Die Exkretion des Pankreassaftes (tgl. ca. 10–20 ml/kg KG) erfolgt über das Gangsystem in das Duodenum und wird durch vagale Einflüsse stimuliert. Die Zusammensetzung aus bikarbonatreicher alkalischer Elektrolytlösung und den Enzymen Trypsin, Chymotrypsin, Elastase, Carboxypeptidase, Lipase und Amylase wechselt entsprechend den Erfordernissen und wird durch intestinal-hormonelle Faktoren gesteuert: Sekretin und Pankreozymin werden aus der Mukosa von Duodenum und Antrum unter dem Einfluß von salzsaurem Speisebrei freigesetzt und fördern die Bildung der bikarbonatreichen Elektrolytlösung bzw. die Enzymsekretion. Der Enzymübertritt in die Blutbahn ist nur in sehr geringem Umfang möglich, unter pathologischen Bedingungen kann er stark ansteigen (Enzymentgleisung) und wird damit diagnostisch verwertbar.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • F. W. Schildberg

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