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Chirurgie pp 139-145 | Cite as

Hämostase, Thrombose, Embolie

  • R. Marx
  • L. Sunder-Plassmann

Zusammenfassung

Die körpereigene Hämostase (Blutstillung) verhindert Spontanblutungen und beendet eingetretene Verletzungsblutungen. Eine pathologische Hämostase kann einerseits bei Minderaktivität Spontanblutungen induzieren, bzw. bei Verletzungsblutungen versagen, andererseits bei Hyperaktivität thrombophile Diathesen bzw. Thromboseentstehungen hervorrufen. Normalerweise besteht ein physiologisches Äquilibrium zwischen hämostasefördernden und -hemmenden Faktoren. 5 Teilsysteme wirken bei einem normalen Hämostaseablauf zusammen:
  1. 1.

    Thrombozyten,

     
  2. 2.

    Gewebsfaktoren [Kollagen, Thrombokinasen, ADP (Adenosindiphosphat) und Fibrinokinasen],

     
  3. 3.

    Gefäßreaktionen (Kontraktion und Retraktion im Zusammenspiel mit dem Nervensystem),

     
  4. 4.

    Gerinnungssystem,

     
  5. 5.

    Fibrinolysesystem.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • R. Marx
  • L. Sunder-Plassmann

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