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Niederland

  • Otto Sieblist

Zusammenfassung

Das Postwesen in Niederland wird durch die „Generaldirektion der Post und Telegraphie“ (Hoofdbestuur der Posterijen en Telegrafie) im Haag verwaltet, die eine Abteilung des Ministeriums für Wasserstraßen, Handel und Verkehr bildet. An der Spitze des niederländischen Postwesens steht der „Generaldirektor“ (Directeur-Generaal). Ihm sind ein Administrateur sowie 2 Qberinspektoren (Hoofdinspecteurs) — einer für Post, der andere für Telegraphie — und ein Ober-Telegrapheningenieur beigegeben. Die Generaldirektion ist in 12 Abteilungen eingeteilt, die von Inspekteuren, Adjunkt-Inspekteuren oder Referendaristen geleitet werden. Das nachgeordnete Personal besteht aus einer Anzahl (Adjunct-commiezen), Assistenten (Klerken), Hilfsbeamten (Adsistenten) und Unterbeamten. Zum Zwecke der Beaufsichtigung und einheitlichen Regelung des Dienstbetriebes bei den Postanstalten ist das Land in 10 Inspektionsbezirke eingeteilt, an deren Spitze je ein „Post- und Telegraphen-Inspekteur“ steht. Diese haben ihren Amtssitz in Amsterdam, Arnheim, Haag, Groningen, Hertogenbosch, Leeuwarden, Mastricht, Middelburg, Untercht und Zwolle. Für das Bahnpostwesen ist ein besonderer Inspekteur vorhanden, der in Utrecht wohnt. Das Gehalt der Inspekteurs beträgt 3600 bis 4200 Gld.*) Jedem Inspekteur ist ein Adjunct-inspecteur (Gehalt 2400 bis 3000 Gld.) beigegeben. Die Inspekteurs unterstehen dem Generaldirektor unmittelbar. Jede Postanstalt sollen sie jährlich mindestens zweimal revidieren.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1909

Authors and Affiliations

  • Otto Sieblist
    • 1
  1. 1.Internationalen Bureaus des WeltpostvereinsDeutschland

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