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Die Rohstoffe

  • Josef Weichherz

Zusammenfassung

Die Rohmaterialien der Malzextraktfabrikation sind, wie bereits in der Einleitung erwähnt wurde, in erster Linie die verschiedenen Getreidearten, nur als Streckmittel können sonstige Stärke und Eiweiß enthaltende Körper in Betracht kommen. Um Malzextrakte erzeugen zu können, benötigt man ein Enzym, welches aber in genügender Stärke nur mit Hilfe von keimenden Getreidekörnern gewonnen werden kann, wenn von tierischen Organen und Mikroorganismen mit enzymatischer Wirkung abgesehen wird. Die enzymatische oder die hier wichtige diastatische Kraft ist aber bei den einzelnen Getreidearten verschieden, weshalb nicht sämtliche mit demselben Erfolg angewendet werden können. Die höchste diastatische Kraft kann bei Gerste und Weizen erreicht werden. Roggen, Hafer, Mais und Reis besitzen einen nur bedeutend geringeren Wert, weshalb diese allein selten verarbeitet werden, da auch noch entweder der Preis oder aber die oft sehr geringe Keimfähigkeit dies nicht erlauben. Zumeist haben sie ebenfalls nur als Streckmittel eine Bedeutung. Als Streckmittel können wir aber noch billigere Stärkesubstanzen gebrauchen, als solche seien z. B. die Kartoffeln, Kastanien, edle und wilde, Buchweizen usw. erwähnt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Josef Weichherz

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