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Zur Berechnung der auf Tragflächen wirkenden Kräfte

  • V. Bjerknes

Zusammenfassung

Alles, was ich auf der Hydrodynamikertagung in Innsbruck über die theoretische Behandlung der Flugprobleme hörte, war mir neu, da ich die technisch-hydrodynamische Literatur nicht verfolgt habe. Um so größer war die Überraschung, die mir erst die Vorträge zu diesem Gegenstande und dann das Durchblättern der Literatur bereitete. In den Kräften, die die Tragflächen eines Flugzeuges angreifen, mußte ich gleich alte Bekannte wiedererkennen: sie gehören der Gruppe der hydrodynamischen Fernkräfte an, deren Theorie erst meinen Vater und dann mich so viele Jahre beschäftigt hat. Besonders in den späteren Prandtlschen Arbeiten1) tritt diese Verwandtschaft mit den hydrodynamischen Kraftfelderscheinungen hervor. Die vollständige Theorie dieser Erscheinungen scheint aber im allgemeinen den technischen Hydrodynamikern ebenso fremd zu sein, wie mir die technischen Theorien waren. Deshalb werden vielleicht die folgenden allgemeinen Erläuterungen nicht ohne Interesse sein.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. besonders L. Prandtl: Tragflügeltheorie 1, Gött. Nachr. 1918. — Tragflächen-Auftrieb und -Widerstand: Jahrb. d. wiss. Gesellschaft für Luftfahrt, V, 1920.Google Scholar
  2. 1).
    Zur Ableitung dieser Formeln vergleiche: V. Bjerknes: Die Kraftfelder, Braunschweig 1909.Google Scholar
  3. 1).
    Die Kraftfelder, S. 147.Google Scholar
  4. 2).
    Vgl. V. Bjerknes: Nyere hydrodynamiske Undersögelser, „Naturen“, Zeitschr. f. populäre Naturw., Kristiania 1882. Auch referiert in „La Lumière Electrique”, Paris.Google Scholar
  5. 1).
    Mas cart, Comptes Rendus 1824, I, p. 278. Die Mascartsche Formel ist mit 4 z dividiert, um zu den rationellen Einheiten zu gelangen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • V. Bjerknes
    • 1
  1. 1.BergenNorwegen

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