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Über die Entstehung von Wirbeln in der idealen Flüssigkeit, mit Anwendung auf die Tragflügeltheorie und andere Aufgaben

  • L. Prandtl

Zusammenfassung

Die Zähigkeit der wirklichen Flüssigkeiten ist in vielen Fällen so klein, daß ihre Wirkung im Innern der Flüssigkeit vernachlässigt werden kann. Dies führt bekanntlich dazu, in den Rechnungen die Zähigkeit ganz außer acht zu lassen und statt der wirklichen Flüssigkeit eine ideale Flüssigkeit zu betrachten, die dann meist auch als homogen und unzusammendrückbar angenommen wird. Man beweist, daß im Innern einer solchen idealen Flüssigkeit Rotation nicht entstehen oder, wenn sie besteht, nicht vergehen kann. Die Bewegungen von Wirbeln sind durch die Arbeiten von Helmholtz, Lord Kelvin u. a. weitgehend aufgeklärt. Die Entstehungsweise solcher Gebilde bleibt dabei aber völlig dunkel; die Beobachtung, daß wir sie durch einfache Vorrichtungen erzeugen können, scheint vielmehr in offenem Widerspruch zu obigem Satze zu stehen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • L. Prandtl
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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