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Zusammenfassung

„Die Tage, da alles in Deutschland, was sich mit der Gegenwart und Zukunft des Vaterlandes beschäftigte, das Wort Bundesstaat im Munde trug und in Schriften und Reden über die Nothwendigkeit, die Bedingungen und die Folgen seiner Begründung gehandelt wurde, sind vorüber.“

Literatur

  1. 1).
    Grundzüge der Politik“, Kiel 1862. „Einzelne Ausführungen” III. S. 153. Preuss. 1Google Scholar
  2. 2).
    M. Seydel „Der Bundesstaatsbegriff“ in der Tübinger Zeitschrift f. d. ges. Staatswissenschaft. Bd. 28. Jahrg. 1872. S. 207.Google Scholar
  3. 3).
    cf. Archiv für öffentliches Recht. Bd. II. Heft 2. 1887. S. 311 fg.Google Scholar
  4. 4).
    Brie „Der Bundesstaat“. I. Abtheilung: „Geschichte der Lehre vom Bundesstaate”. Leipzig 1874. S. B.Google Scholar
  5. 5).
    Anders verhält sich noch bis auf die neueste Zeit das Völkerrecht. Während Geffcken das von Heffter übergangene deutsche Reich in die Aufzählung der Bundesstaaten aufnimmt (cf. Heffter-Geffcken „Das europäische Völkerrecht“. 7. Ausg. 1881. S. 49. 50), erklärt es Bulmerincq (Marquardsen’s Handbuch I. 2 § 15) wieder für einen Staatenbund. Merkmale eines solchen soll danach übrigens auch die Schweiz zeigen. Allerdings spricht B. auch noch immer von getheilter und Halbsouveränität etc.Google Scholar
  6. Ebenso meint Martens (Völkerrecht, deutsch von Bergbohm 1883; Bd. I. S. 242), dass die Existenz des Bundesrathsausschusses für die auswärtigen Angelegenheiten sammt dem den Partikularstaaten zustehenden Rechte der diplomatischen Vertretung deutlich dafür sprechen, dass das deutsche Reich ein Staatenbund sei.Google Scholar
  7. v. Holtzendorff (Handbuch des Völkerrechts Bd. II: S. 143) meint — allerdings mit vorsichtigen Reservationen —, dass das deutsche Reich „staatsrechtlich genommen dem sog. Bundesstaat, völkerrechtlich dagegen dem Staatenbunde näher steht“. Vgl. dort S. 148, 149 n. 4 auch die fremde völkerrechtliche Litteratur über diese Frage.Google Scholar
  8. 6).
    In der Kieler Monatsschrift.Google Scholar
  9. 7).
    So konnten manche bekannte Lehrbücher und Kompendien in der folgenden litterarhistorischen Entwicklung übergangen werden.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1889

Authors and Affiliations

  • Hugo Preuss

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