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Historischer Überblick

  • P. Dittrich
  • H. J. Gurland
  • M. Kessel
  • M.-A. Massini
  • E. Wetzels

Zusammenfassung

1913 wurde von Abel, Rowntree und Turner [1, 2] der Grundstein zur Hämodialyse gelegt. Es ist vielleicht von historischem Interesse, daß es auch Rowntree [1352] war, der 1923 mit seinen Mitarbeitern erstmalig ein intravenöses Ausscheidungsurogramm mit Natriumjodid an der Mayo-Klinik durchführte. Abel u. Mitarb. gelang es mit Hilfe von selbstgegossenen Kollodiumröhren, die zu einem Dialysesystem kombiniert wurden und sich in einem Glaszylinder mit 0,6%iger Kochsalzlösung befanden, körpereigene und körperfremde Substanzen (Retentionsprodukte, Salicylsäure) aus dem mit Hirudin ungerinnbar gemachten Blut zu entfernen. Die Zahl der Kollodiumröhren und damit auch die Größe der Dialysefläche konnten je nach Bedarf variiert werden. Ein System mit z.B. 32 Röhren hatte eine Oberfläche von 3,2 m2 und ein Füllvolumen von 500 bis 800 ml. Das größte von den Autoren verwendete System war aus 192 Röhren zusammengesetzt und mußte vor Gebrauch mit 2,5–3 Liter Flüssigkeit aufgefüllt werden (Abb. 1). Der Apparat wurde an eine Arterie angeschlossen, und das Blut konnte auf Grund des arteriellen Druckes ohne Zuhilfenahme einer Blutpumpe in eine Vene zurückfließen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • P. Dittrich
  • H. J. Gurland
  • M. Kessel
  • M.-A. Massini
  • E. Wetzels

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