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Einleitung

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Zusammenfassung

Ausgangspunkt für meine Studie war die Beobachtung von ausgeprägten Bezeichnungsschwierigkeiten und -konflikten in der pädagogischen Praxis im Umgang mit der NS-Vergangenheit und insbesondere in KZ-Gedenkstätten – Bezeichnungsschwierigkeiten, wie sie in der obigen Begrüßung bei einem Stadtrundgang in Nürnberg beinahe schon ins Absurde gesteigert sind. Mein Dissertationsvorhaben ging dabei zunächst aufgrund von vorliegender Empirie von der Beobachtung aus, dass im Rahmen von Besucher*innenrundgängen die pädagogischen Mitarbeiter*innen von KZ-Gedenkstätten vor der Herausforderung stehen, einerseits Begriffe und Bezeichnungen der NS-Terminologie zitierend aufzugreifen zu müssen, sich andererseits aber davon auch kritisch distanzieren zu wollen. Dieser Aspekt ist zwar in vorliegenden Untersuchungen als Problem markiert, aber noch nicht näher untersucht worden (vgl. Gudehus 2006; Hollstein 2002).

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Authors and Affiliations

  1. 1.Technische Universität ChemnitzChemnitzDeutschland

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