Advertisement

Spieltheorie pp 153-173 | Cite as

Wiederholte Spiele

  • Florian Bartholomae
  • Marcus Wiens
Chapter
  • 491 Downloads

Zusammenfassung

Bei den bisher betrachteten Spielen standen sich die Spieler stets nur in einer einmaligen Interaktion gegenüber. Im Englischen wird daher auch von einem sogenannten Oneshot-Game (Einmalspiel) gesprochen. In den meisten (Alltags-)Situationen ist es allerdings so, dass man mit demselben „Spieler“ wiederholt aufeinandertrifft und dabei weitgehend identische Entscheidungen zu treffen hat. Beispiele hierfür sind die Zusammenarbeit zwischen Kollegen am Arbeitsplatz, der regelmäßige Erwerb eines Produktes durch einen treuen Kunden, die Geschäftsbeziehung zwischen einem Automobilhersteller und seinem Zulieferer oder das übliche Gerangel unter Geschwistern. In diesen Fällen spielen die Spieler das jeweilige Spiel nicht nur ein einziges Mal sondern wiederholt miteinander – weshalb von einem wiederholten Spiel oder auch dynamischen Spiel gesprochen wird. Das zugrundeliegende Oneshot-Game wird dann als Basisspiel bezeichnet. In diesem Kapitel wollen wir uns damit genauer beschäftigen und so auch insbesondere aufzeigen, wie dadurch das Gefangenendilemma überwunden werden kann.

Literatur

  1. Andreoni J, Miller JH (1993) Rational cooperation in the finitely repeated prisoner’s dilemma: experimental evidence. Econ J 103:570–585CrossRefGoogle Scholar
  2. Axelrod R (1980) Effective choice in the prisoner’s dilemma. J Confl Resolut 24:3–25CrossRefGoogle Scholar
  3. Güth W (1999) Spieltheorie und ökonomische (Bei)Spiele. Springer, BerlinGoogle Scholar
  4. Milgrom PR (1984) Axelrod’s the evolution of cooperation. RAND J Econ 15(2):305–309CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  • Florian Bartholomae
    • 1
  • Marcus Wiens
    • 2
  1. 1.Munich Business SchoolMünchenDeutschland
  2. 2.Karlsruher Institut für TechnologieKarlsruheDeutschland

Personalised recommendations