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Verwaltung C: Normalisierung der Einstellung – Normalität von Diversität?

  • Christine LangEmail author
Chapter
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Part of the Migrationsgesellschaften book series (MIGRAGS)

Zusammenfassung

Verwaltung C bildet einen Kontrastfall zu den Verwaltungen A und B. War es dort kaum oder nur temporär zu Veränderungen in der Rekrutierung von Nachwuchskräften aus Einwandererfamilien gekommen, lag hier der Anteil der eingestellten Auszubildenden mit Migrationshintergrund über Jahre hinweg bei über 20 %, oft sogar über 30 %. Häufig wurde die Bezirksverwaltung als einer der ‚Vorreiter‘ bei der Erfüllung des integrationspolitischen Ziels genannt, den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu erhöhen. In diesem Kapitel wird untersucht, welche Faktoren zu den zahlenmäßig sichtbaren Veränderungen in der Belegschaft von Verwaltung C – im Vergleich zu den Verwaltungen A und B – beitrugen und inwiefern diese mit Veränderungen in der alltäglichen Wahrnehmung und Relevanz von ethnischen und migrationsbezogenen Differenzierungen in der Organisation einhergingen. Dabei wird insbesondere auch der Frage nachgegangen, ob und wie der lokale Kontext eines Bezirks, der durch Migration und ihre Folgen geprägt ist, eine Rolle in diesen Prozessen spielte.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer GesellschaftenGöttingenDeutschland

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