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‚Mehr Migranten in den öffentlichen Dienst!‘: Genese und Wandel eines politischen Problems in Berlin

  • Christine LangEmail author
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Part of the Migrationsgesellschaften book series (MIGRAGS)

Zusammenfassung

Die empirische Untersuchung des Zugangs von Migranten und Migrantennachkommen zu städtischen Verwaltungen beginnt an dem Punkt, wo dieser für Verwaltungen ‚problematisch‘ wird: bei den politischen Konzepten und Diskursen, die die ‚Zugangsfrage‘ aufwerfen, problematisieren und damit bestimmte Erwartungen an öffentliche Verwaltungen adressieren. Wie beschrieben, verbreitete sich seit Mitte der 2000er Jahre in Integrationskonzepten deutscher Städte das Ziel, den Anteil an Menschen aus Einwandererfamilien im Öffentlichen Dienst zu erhöhen; im hier untersuchten Falle Berlins wurde es im ‚Partizipations- und Integrationsgesetz‘ von 2010 gesetzlich verankert. In diesem Kapitel wird die ‚Karriere‘ dieses ‚Problems‘ in den politischen Konzepten und Debatten in Berlin seit den 1970er Jahren nachgezeichnet.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer GesellschaftenGöttingenDeutschland

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