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Anschreiben gegen das Klischee: Ethnologische Themen in den Medien

  • Simone Salden
  • Inka Schmeling
Chapter

Abstract

Ausgangspunkt des Kapitels ist die Tatsache, dass Ethnologen in Deutschland nur sehr selten in Publikumsmedien und damit in der Öffentlichkeit generell auftauchen – und was wissenschaftliche Vertreter*innen des Fachs Ethnologie ganz konkret tun könnten, um dies zu verbessern. Als Journalistinnen haben wir zahlreiche Erfahrungen im Austausch mit Ethnolog*innen und ethnologischen Themen gesammelt. Alle Anregungen in diesem Kapitel basieren daher auf Erkenntnissen aus der Praxis. Wir nehmen die Scheu vieler Ethnolog*innen ernst, im Austausch mit Medienvertreter*innen, ihre komplexe Forschungsarbeit vereinfacht und verkürzt darstellen zu müssen. Andererseits möchten wir dafür werben, mit Journalist*innen in Kontakt zu treten, sich konstruktiv mit ihren Fragestellungen auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten von AfD und Flüchtlingskrise können Ethnolog*innen eine sehr relevante Stimme in den Medien sein. Wir sind davon überzeugt, dass Ethnolog*innen und ihre Forschungsarbeit heute wichtiger sind denn je. Nach einer eingehenden Bestandsaufnahme widmen wir daher einen Großteil unseres Kapitels der Vermittlung konkreter Handreichungen für Ethnolog*innen, die ein breites Publikum auf ihre wissenschaftliche Arbeit aufmerksam machen wollen. Wir beantworten unter anderem folgende Fragen: Was kann man als Ethnologe ganz konkret tun, um die eigenen Themen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen? Wie formuliert man Pressemitteilungen, eigene journalistische Texte oder bereitet sich auf Interviews vor. Welche sprachlichen „Codes“ muss man dabei beachten bzw. beherrschen? Zum Abschluss geht es darum, wie man in der Lehre dieses Wissen mit Praxisbezug integrieren und vermitteln kann. Zwei Checklisten ergänzen das Kapitel.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Simone Salden
    • 1
  • Inka Schmeling
    • 1
  1. 1.Redaktion Der SpiegelHamburgGermany

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