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Zusammenfassung

Migration ist kein neuzeitliches, wie vielfach verhandelt erst mit der sogenannten Gastarbeiterbewegung in Deutschland einsetzendes, sondern ein historisches und sozial konstitutives Phänomen (vgl. Gogolin/Krüger-Potratz 2006: 14). Migration ist soziale Realität und bildet seit jeher ein Fundament alltäglicher Normalität. Wie Klaus J. Bade (1994) treffend formuliert, ist der Homo Sapiens ein „Homo Mig-rans“. Das heißt, schon immer sind Personen, Gruppen oder Völker ausgewandert und haben sich andernorts niedergelassen. Die Menschheitsgeschichte würde folg-lich ohne Migration nicht existieren (vgl. ebd. 1994, 2002; Bade/Oltmer 2004; Han 2010; Oltmer 2010: 1; Yildiz 1997: 9).

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Authors and Affiliations

  1. 1.SiegenDeutschland

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