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Zur Entwicklung der Verteidigungsausgaben bis zu den Beschlüssen von Wales 2014

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Zusammenfassung

Die deutschen Verteidigungsausgaben wurden bis 1990 im Wesentlichen „designed to threat“ bestimmt, was zu einem stetigen Aufwuchs führte. Mit Ende des Ost-West-Konflikts forderte die Gesellschaft eine „Friedensdividende“, was zu einem Rückgang des Verteidigungshaushalts führte, der schneller verlief als die Reduzierung des Umfangs der Bundeswehr in Folge des Zwei-plus-Vier-Vertrages. Aus „designed to threat“ wurde so „designed to budget“. Dadurch ist die Bundeswehr seit Mitte der 1990er Jahr unterfinanziert. Mehrere Versuche, die unzureichende finanzielle Ausstattung durch weitere Umfangskürzungen aufzufangen, hatten keinen Erfolg. Es gelang nicht, Auftrag, Umfang und finanzielle Ausstattung in ein Gleichgewicht zu bringen, zumal Zahl und Umfang der Auslandseinsätze die Streitkräfte zusätzlich forderten. Die Bundeswehr lebte mehr und mehr von der Substanz, es kam es zunehmend zu Einbrüchen in der Einsatzbereitschaft.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.KönigswinterDeutschland

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