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Unterschiede, Ungleichheiten, Unterscheidungen. Pädagogisches Kategorisieren zwischen Engagement, Rechtfertigung und Kritik

  • Kenneth HorvathEmail author
Chapter
Part of the Soziologie der Konventionen book series (SOZKON)

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund beharrlicher Bildungsungleichheiten bespricht der Beitrag aktuelle pädagogische Unterscheidungsordnungen und fragt, wie diese in den Strukturen und Anforderungen pädagogischer Praxis verankert sind. Als empirische Grundlage dient eine Interviewstudie mit Elementar- und Primarstufenpädagog/innen. Gestützt auf analytische Heuristiken der Soziologie der Konventionen wird argumentiert, dass ein wesentliches Element zum Verständnis des Wechselspiels sozialer Ungleichheiten und pädagogischer Praktiken in der Hybridität pädagogischen Unterscheidungswissens liegt. Pädagog/innen greifen zur Definition und Bewältigung ungewisser Situationen auf unterschiedliche und häufig stereotype soziale Kategorien und Klassifikationslogiken zurück. Diese Rückgriffe ergeben sich aus den Strukturen pädagogischer Praxis: aus der Notwendigkeit, komplexe Konstellationen typisierend auf eine Formel zu bringen, aus der Anforderung, Erklärungen für Unterschiede und Ungleichheiten zu finden, sowie aus dem Anspruch, zwischen diagnostischen und nachvollziehend-verstehenden Bezügen zu wechseln. Angesichts der vielfältigen potenziellen Ungleichheitseffekte der ausgemachten Klassifikationsformen stellt sich die Frage nach neuen Formen eines reflexiven und sozialtheoretisch fundierten Theorie-Praxis-Dialogs.

Schlüsselwörter

Soziologie der Konventionen Bildung Klassifikation Ungleichheit Lehrkräfte Pädagogische Professionalität Pädagogische Praxis Reflexivität 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität LuzernLuzernSchweiz

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