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Evaluierung psychischer Belastungen und Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wenn die Pflicht zur Kür und die Kür zum Erfolg wird – Führende Beispiele aus der österreichischen Wirtschaft

  • Ina LuklEmail author
  • Roland Polacsek-Ernst
  • Helmut Stadlbauer
  • Regina Nicham
  • Matthias Welkens
  • Mara Jugovits
Chapter

Zusammenfassung

Durch den Einsatz des Human Work Index (HWI®) und des Psychosozialen Belastungsmodul2 (PBM2) im Betrieblichen Gesundheitsmanagement können neben Indikatoren für Arbeits- und Führungsvermögen klare Informationen zu Belastungen bzw. individuell empfundenen Beanspruchungen erhoben werden. Darauf aufbauend werden spezifische Maßnahmen zur Belastungsreduktion und zur Stärkung des Arbeits- und Führungsvermögens auf Verhaltens- und Verhältnisebene partizipativ erarbeitet und auf den Weg gebracht. Diesen Prozess erläutern wir anhand unserer Projekte in namhaften österreichischen Unternehmen. Ziel Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter Verantwortung für persönliche Gesundheit, Kompetenzen, Rahmenbedingungen und die gelebte Unternehmenskultur übernehmen. Dabei entscheidet das Führungsvermögen der Führungskraft über das Arbeitsvermögen (Arbeitsbewältigung, Sinnfindung, Zusammenarbeit) der Mitarbeiter. IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH (IBG) begleitet mit seiner Expertise sowie einem systematischen und multidisziplinären Vorgehen seit mehr als 20 Jahren Unternehmen auf ihrem Weg von der Pflicht der Evaluierung zur Kür des Gesundheitsmanagements, und weiter zum Erfolg gesunder Produktivität.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Ina Lukl
    • 1
    Email author
  • Roland Polacsek-Ernst
    • 1
  • Helmut Stadlbauer
    • 2
  • Regina Nicham
    • 1
  • Matthias Welkens
    • 3
  • Mara Jugovits
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich
  2. 2.LinzÖsterreich
  3. 3.Brunn am GebirgeÖsterreich

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