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Hegemonie und das Problem mehrerer Ebenen

  • Daniel LorbergEmail author
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Zusammenfassung

Unter Ansehung der Entstehung von Hegemonie durch die Verallgemeinerung von Interessen, ergibt sich gleichzeitig eine Bedingung für die Hegemonie im Kontrast zu einem System, das durch Zwang getragen wird. Damit eine hinsichtlich ihrer materiellen Ressourcen dominante soziale Kraft ihre Interessen verallgemeinert, was auch mit materiellen Zugeständnissen einhergeht, müssen auch die subalternen sozialen Kräfte wirksam und in nicht zu vernachlässigendem Umfang eine Form des offenen und/oder latenten Zwanges ausüben können. Sie müssen somit fähig sein, sich zumindest rudimentär als Klasse an sich in ihren geteilten Interessen zu erkennen und artikulieren zu können. Dieses Kapitel beleuchtet nun die Konsequenzen der herausgearbeiteten Genese der Transnationalen Ökonomie in eben diesem hegemonietheoretischen Zusammenhang.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftBergische Universität WuppertalWuppertalDeutschland

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