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Fiktion und Tatsächlichkeit

  • Peter LudesEmail author
Chapter
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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Eine Emanzipation der Sinne im Zeitalter ihrer technischen Vereinnahmung, Verkürzung, Ausblendung und Amputation stellt uns vor generationenübergreifende Herausforderungen: eine Rettung der sprachlichen Vielfalt und ihrer kulturellen Assoziationen, ihrer nonverbalen und situationalen Kontexte. Existenzielle Gefährdungen und wie ihnen begegnet wurde, bilden hierbei besonders nachhaltige, tief eingeübte Verhaltensmuster. K. Ludwig Pfeiffer (2017) erläutert, das Gehirn sei hauptsächlich dem Imaginären verbunden. Mythen wirkten am menschlichen Schicksal mit. Die Nachteile der dominierenden klaren Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Fiktion seien zu hoch. Es handele sich um labile Kompromisse, die sich zwischen den Phantasmen des Bewusstseins und den von außen kommenden ‚Realitäten‘ einpendeln. Es sind deshalb „Brückenmedien“ (Ludes 2011), „zwischen vollsinnlichen Erfahrungen und technisch begrenzten und erweiterten Erfahrungen … zu entwickeln, um Kommunikationsprozesse zwischen sehr verschieden integrierten Kommunikationsgemeinschaften zu ermöglichen.“

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität zu KölnKölnDeutschland

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