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Engagement vermitteln mit „Pro-bono“-Angeboten – Claudia Leißner, Gründerin von Proboneo

Aufbereitung des Interviews durch Vivien Boche und Stefan Schaub
  • Vivien Boche
  • Stefan Schaub
Chapter

Zusammenfassung

Als soziale Organisation ist es häufig kein Leichtes, die Vielzahl der Aufgaben zu bewältigen. Das hängt nicht zuletzt mit dem relativ geringen finanziellen Spielraum der meisten Non‐Profit‐Organisationen zusammen.

Das 2014 gegründete Berliner Sozialunternehmen Proboneo und seine fünf Mitarbeiter haben es sich zum Ziel gesetzt, Probleme sozialer Organisationen zu lösen, indem sie Beratung und Dienstleistungen durch engagierte Fachkräfte vermitteln. Rechtsanwälte oder IT‐Spezialisten, welche ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gerne teilen, sind nun an der Reihe. Anders als das klassische Konzept der ehrenamtlichen Tätigkeit sieht das Konzept „pro bono“ das Teilen der eigenen Kompetenzen für einen bestimmten Zeitraum vor. Eine zeitaufreibende ehrenamtliche Tätigkeit ist für Berufstätige mit ihrem Job schlecht vereinbar, selbst wenn der Wunsch und der Wille bestehen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Proboneo fungiert als Vermittlungsagentur für diejenigen, welche ihre Kompetenzen trotz geringer zeitlicher Ressourcen mit anderen teilen möchten. Beide Seiten profitieren von diesem Konzept, es gleicht einem Open Transfer: Die soziale Organisation erhält Service und Expertise in einem Kompetenzfeld, während der oder die Aushelfende sich ausprobieren darf und sich so für einen guten Zweck einsetzen kann.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.FalkenseeDeutschland
  2. 2.BerlinDeutschland

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