Damenbinden aus Stoff für einen regelmäßigen Schulbesuch – Paul und Sophia Grinvalds, Gründer von AFRIpads

Aufbereitung des Interviews durch Hanna Decker
Chapter

Zusammenfassung

Paul Grinvalds und Sophia Klumpp (die heute Sophia Grinvalds heißt) planen, ein Jahr lang in Uganda bleiben. Sie hat gerade ihr Studium der Umweltwissenschaft in Kanada beendet und er hat seinen Abschluss in Biologie in der Tasche. Gemeinsam wollen sie als Freiwillige in das ostafrikanische Land gehen, um sich anschließend für ein konsekutives Studium zu bewerben. Sie interessiert sich für das Gesundheitswesen, er möchte sich im Bereich BWL spezialisieren. Doch die Reise wird bei ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ihre weiteren akademischen Pläne erst einmal ruhen lassen.

Eine Zeit lang hält sich das Paar in einem kleinen, abgelegenen Dorf in der Region Masaka auf, das liegt im Süden von Uganda. Die beiden bekommen mit, dass viele Jungen und Mädchen zwar ihre Uniform tragen und die Schulbank drücken, andere Mädchen aber zu Hause bleiben und Hausarbeit verrichten. Diese Beobachtung machen sie nicht nur an einem Tag, sondern über einen längeren Zeitraum. Sie sprechen mit Ugandern und Uganderinnen, die sie schon länger kennen, und fragen auch bei manchen Schuldirektoren nach, woran das liege. Die Antwort überrascht sie: Die meisten Mädchen kämen während der Tage ihrer Periode nicht zur Schule, weil sie keine Binden hätten und sich diese auch nicht leisten könnten. „Wir waren sehr überrascht, dass so etwas Natürliches Mädchen daran hindert, regelmäßig in die Schule zu gehen“, sagt Sophia Klumpp. Wie könnte man den Mädchen helfen?

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Authors and Affiliations

  1. 1.MünsterDeutschland

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