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Futures, Forwards und Swaps

  • Enzo MondelloEmail author
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Zusammenfassung

Bei einem Derivat handelt es sich um einen Vertrag zwischen zwei Parteien, dessen Wert von einem zugrundeliegenden Basiswert bzw. Referenzwert abgeleitet wird. Derivate lassen sich in unbedingte und bedingte Termingeschäfte einteilen. Bei einem unbedingten Termingeschäft gehen der Käufer und der Verkäufer die Verpflichtung ein, eine bestimmte Anzahl oder Menge eines Basiswerts zu einem bei Vertragsabschluss vereinbarten Preis und zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen respektive zu verkaufen. Dazu zählen Futures und Forwards, die sich darin unterscheiden, dass Erstere an einer Börse und Letztere außerbörslich gehandelt werden. Swaps gehören ebenfalls zu den unbedingten Termingeschäften. Demgegenüber wird bei einem bedingten Termingeschäft dem Käufer das Wahlrecht bzw. die Option eingeräumt, den vertraglich festgelegten Basiswert zum vereinbarten Preis (Ausübungspreis) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

Das Kapitel beginnt mit einer Übersicht über den Einsatz von Derivaten, zu denen die Risikoabsicherung, die Risikoübernahme (Spekulation und Handel) und das Ausnutzen von Preisdifferenzen (Arbitrage) zählen. Nach einer Unterscheidung zwischen Futures und Forwards wird die Berechnung des Gewinns und Verlusts sowie die Preis- und Wertberechnung anhand des Cost-of-Carry-Modells gezeigt. Anschließend wird dargelegt, wie diese Termingeschäfte für die Absicherung von Risikopositionen eingesetzt werden können, bevor Swaps am Beispiel von Zinssatzswaps beschrieben werden.

Literatur

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Authors and Affiliations

  1. 1.RischSchweiz

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