Advertisement

Digitale Transformation des Betrieblichen Gesundheitswesens – ein Gruß aus der Küche

Welche Zutaten die Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitswesen bereithält und was dies mit einem guten Stück Steak zu tun hat
  • David MatusiewiczEmail author
Chapter
  • 2.7k Downloads

Zusammenfassung

War man vor ein paar Jahren noch stolz auf das Gericht „Schnitzel und Pommes“ in der Betriebskantine als Lieblingsessen der deutschen Arbeitnehmerschaft, so hat sich das Bewusstsein der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Heute muss es vor allem gesund sein – ganz egal, ob es der (Soja-)Joghurtbecher mit Obst als Vorspeise oder das „Steak an Salat“ als Hauptmenü in der Betriebskantine ist. Unterstützt wird dies durch die digitale Transformation, die derzeit so einiges auch im beruflichen Umfeld verändert. So wird die analoge Kantinenspeise auf dem Teller mal schnell digital herangezoomt und mit Zusatzinformationen angereichert. Danach wird entschieden, ob es schmeckt oder lieber darauf verzichtet wird. Dies beruhigt die gesundheitsbewussten und gleichermaßen gestressten Arbeitnehmer, die trotz mangelnder Zeitressourcen ihre Ernährung und ihre Gesundheit somit voll im Griff zu haben glauben. Auch der Arbeitgeber hat in Zeiten des Fachkräftemangels ein Interesse daran, sich um die vorhandenen Mitarbeiter zu kümmern und diese durch das Digitale Betriebliche Gesundheitsmanagement gesund und damit produktiv zu halten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bourdieu, P. (1987). Die feinen Unterschiede – Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  2. Brandeins (2017). Es denkt nicht für dich – Schwerpunkt Digitalisierung, 7.Google Scholar
  3. Enders, G. (2017). Darm mit Charme – alles über ein unterschätztes Organ. Berlin: Ullstein.Google Scholar
  4. Endres, E. (2012). Genussrevolte: Von der Diät zu einer neuen Esskultur. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  5. Haufe (2016). Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten. https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/bgm-digitalisierung-eroeffnet-neue-moeglichkeiten_94_368262.html. Zugegriffen: 3. Juni 2018.
  6. Klotter, C. (2017). „Mutti wollte keinen Schweinebraten mehr.“ Stern, 29. März 2017. https://www.stern.de/genuss/essen/zeitreise-durch-unsere-esskultur---interview-miteinem-ernaehrungspsychologen-7382938.html. Zugegriffen: 3. Juni 2018.
  7. Leszczynski, U. von (2016). Der neue Ernährungswahn der deutschen Oberschicht. Welt, 19. Mai 2016. https://www.welt.de/gesundheit/article155485702/Der-neue-Ernaehrungswahn-der-deutschen-Oberschicht.html. Zugegriffen: 2. Juni 2018.
  8. Matusiewicz, D., & Kaiser, L. (2017). Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  9. Matusiewicz, D., Nürnberg, V., & Nobis, S. (2018). Gesundheit und Arbeit 4.0. Heidelberg: medhochzwei Verlag.Google Scholar
  10. Rohrmann, S., Cabaset, S., & Linseisen, J. (2017). Fleischkonsum und Krebsrisiko – darf man noch Fleisch essen? Praxis, 106, 871–876.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.FOM Hochschule für Oekonomie & ManagementEssenDeutschland

Personalised recommendations