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Software-Variabilität in der Automobilindustrie

Gastbeitrag von Christoph Seidl
  • Fabian WolfEmail author
Chapter
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Part of the ATZ/MTZ-Fachbuch book series (ATZMTZ)

Zusammenfassung

Variabilität im allgemeinen Sinne bezeichnet die Veränderlichkeit von Merkmalen. Variabilität ist in der Automobilindustrie allgegenwärtig: Kunden können die Ausstattung ihres Fahrzeuges selbst konfigurieren und Entwickler nehmen Anpassungen an Fahrzeugen vor, z. B. um sie an den internationalen Markt und dessen rechtliche Anforderungen anzupassen. Die Konfigurationsmöglichkeiten und die dadurch zu Stande kommenden unterschiedlichen Konfigurationen repräsentieren zusammen die Variabilität eines Typs von Fahrzeug. Selbstverständlich findet sich diese Variabilität in der Automobilindustrie in physischen Elementen, wenn z. B. das serienmäßige Lenkrad gegen ein Sportlenkrad getauscht werden kann. Aus Sicht der Softwaretechnik wird dies gemeinhin als Variabilität in der Hardware bezeichnet. Darüber hinaus findet sich aber zunehmend mehr Software‐Variabilität in Fahrzeugen, was interne Steuerfunktionalität aber auch Endanwenderfunktionen betreffen kann, z. B. also eine nur durch Fahrzeugentwickler konfigurierbare Steuerung des Scheibenwischers aber auch unterschiedliche Infotainment Systeme.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Clausthal University of TechnologyClausthal-ZellerfeldDeutschland

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