Advertisement

Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt

Trends, Rahmenbedingungen und Beispiele guter Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Unterstützungsmöglichkeiten durch die GKV
  • Michael DruppEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Der Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern kommt vor dem Hintergrund von demografischer Entwicklung, Globalisierung, Vielfalt und Digitalisierung ein wachsender Stellenwert für den Erfolg von Unternehmen zu. Dem hat der Gesetzgeber durch erweiterte Neuregelungen im Präventionsgesetz (Sozialgesetzbuch V) Rechnung getragen. Der Beitrag zeigt Handlungsmöglichkeiten, aber auch Grenzen einer darauf ausgerichteten Unterstützung von Unternehmen durch die GKV auf. Die langjährigen Erfahrungen der GKV bei der Umsetzung eines BGM können dabei durch die Entwicklung entsprechender Bausteine genutzt werden, um den demografischen und digitalen Wandel der Arbeitswelt gesundheitsförderlich zu gestalten.

Literatur

  1. Baase, C. M. (2006). Auswirkungen chronischer Krankheiten auf Arbeitsproduktivität und Absentismus und daraus resultierende Kosten für die Betriebe. In B. Badura, H. Schellschmidt, & C. Vetter (Hrsg.), Fehlzeiten-Report 2006. Chronische Krankheiten (S. 45–49). Berlin: Springer.Google Scholar
  2. Badura, B. (2017). Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert. Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung. Berlin: Springer-Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  3. Baumann, A., Cernavin, O, & Frost, M. (2017). Betriebliche Prävention 4.0. In O. Cernavin, W. Schröter, & S. Stowasser, (Hrsg.), Prävention 4.0. Berlin: Springer.Google Scholar
  4. Böhm, S. (2016). Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit von Berufstätigen. Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Studie in der Bundesrepublik Deutschland. http://www.axelspringer.de/dl/21/24946168/2016-09-27__Vortragsfolien_Digitalisierung_final.pdf. Zugegriffen: 6. Sept. 2017.
  5. Busch, K. (2016). Die Arbeitsunfähigkeit in der Statistik der GKV. In B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose, & M. Meyer (Hrsg.), Fehlzeiten-Report 2016, Unternehmenskultur und Gesundheit – Herausforderungen und Chancen (S. 455–466). Berlin: Springer.CrossRefGoogle Scholar
  6. Cernavin, O., & Lemme, G. (2017). Technologische Dimensionen der 4.0-Prozesse. In O. Cernavin, W. Schröter, & S. Stowasser (Hrsg.), Prävention 4.0. Berlin: Springer.Google Scholar
  7. Cernavin, O., Schröter, W., & Stowasser, S. (2017). Prävention 4.0. Berlin: Springer.Google Scholar
  8. Das Demographie Netzwerk (Hrsg.). (2011). Strategische Personalplanung. Die Zukunft heute gestalten. Bremerhaven: Fachverlag NW.Google Scholar
  9. Das Demographie Netzwerk (Hrsg.). (2014). Gesundheits- und Demographiemanagement. Den demographischen Wandel im Betrieb gesund gestalten. Bremen: Fachverlag BW.Google Scholar
  10. Drupp, M. (2004). Betriebliche Gesundheitsförderung durch die Gesetzliche Krankenversicherung. Rückenschulen und umfassende Ansätze eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Deutsches Ärzteblatt, 101(26), 1881–1885.Google Scholar
  11. Drupp, M. (2006). Diversity Management – Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, BGM und Diversity-Management. In T. Altgeld et al. (Hrsg.), Diversity Management in der Gesundheitsförderung. Nicht nur die leicht erreichbaren Zielgruppen ansprechen! (S. 137–150). Frankfurt a. M.: Mabuse-Verlag.Google Scholar
  12. Drupp, M. (2009). Innovationsfähigkeit am Beispiel des Netzwerkes KMU-Kompetenz „Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement“. In I. Gatermann & M. Fleck (Hrsg.), Innovationsfähigkeit sichert Zukunft. Beiträge zum 2. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit des BMBF (S. 81–86). Berlin: Duncker & Humblot.Google Scholar
  13. Drupp, M., & Osterholz, U. (2001). Das „Bonusprojekt“ der AOK Niedersachsen. Kontext, Grundzüge, Möglichkeiten und Grenzen. In H. Pfaff & W. Slesina (Hrsg.), Effektive betriebliche Gesundheitsförderung. Konzepte und methodische Ansätze zur Evaluation und Qualitätssicherung (S. 145–160). Weinheim. Google Scholar
  14. Ducki, A., Brandt, M., Kunze, D., & Drupp, M. (2016). Innovationen gesund gestalten. Ein Praxisleitfaden zur Gestaltung gesunder Unternehmensstrukturen. Berlin: Springer.CrossRefGoogle Scholar
  15. Ehresmann, C., & Badura, B. (2014). Mobbing im Krankenhaus: Symptom eines Organisationsversagens. In B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose, & M. Meyer (Hrsg.), Fehlzeitenreport 2014. Erfolgreiche Unternehmen von morgen – gesunde Zukunft heute gestalten (S. 163–176). Berlin: Springer.Google Scholar
  16. GKV-Spitzenverband. (2017). Kapitel 6: Betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V, aus: Leitfaden Prävention. Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 27. November 2017.Google Scholar
  17. IGES. (2016). Digitale Versorgungsprodukte. Chancen nutzen, sichere Wege in den Markt schaffen. Studienbericht im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Berlin.Google Scholar
  18. Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. (2015). ifaa-Studie: Industrie 4.0 in der Metall- und Elektroindustrie. https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/Dokumente/Studie_Industrie_4_0_druck_final.pdf. Zugegriffen: 04. Juli 2017.
  19. Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (Hrsg.). (2016). Präventionsbericht 2016, Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung: Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung. Berichtsjahr 2015.Google Scholar
  20. Nefiodow, L., & Nefiodow, S. (2014). Der sechste Kondratieff. Die neue lange Welle der Weltwirtschaft (7. Aufl.). St. Augustin: Rhein-Sieg.Google Scholar
  21. Osterhammel, J., & Petersson, N. (2012). Geschichte der Globalisierung. Dimensionen, Prozesse, Epochen (5. Aufl.). München: Beck.Google Scholar
  22. Peters, S., Reinhardt, K., & Seidel, H. (2006). Wissen verlagern. Risiken und Potenziale von Standortverlagerungen. Wiesbaden: Springer. Google Scholar
  23. Pieper, C., & Schröer, S. (2015). Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention – Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2006 bis 2012. iga-Report 28 Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention, S. 11–68.Google Scholar
  24. Rosa, H. (2015). Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  25. Rosa, H. (2016). Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  26. Steinke, M., & Badura, B. (2011). Präsentismus: Ein Review zum Stand der Forschung. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Google Scholar
  27. Steinke, M., & Lampe, D. (2017). Präsentismus: Zum Zusammenhang von Gesundheit und Produktivität. In B. Badura (Hrsg.), Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert. Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung (S. 127–148). Berlin: Springer.CrossRefGoogle Scholar
  28. Stowasser, S. (2015). Wirtschaft 4.0 – Konsequenzen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. https://www.saarland.de/dokumente/thema_arbeitsschutz/Vortrag_Prof.Dr._Stowasser_ifaa.pdf. Zugegriffen: 6. Juli 2017.
  29. Ternès, A., Stiftung, Peter Ustinov, Zimmermann, K., Herzog, L., & Udovychenko, M. (2017). Flüchtlingsstandort Deutschland – Eine Analyse. Chancen und Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft. Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  30. Thul, M. J., & Zink, K. J. (2001). Selbstbewertung als Ansatz zur Bewertung betrieblicher Gesundheitsmanagementsysteme. Konzept, Möglichkeiten und Grenzen. In H. Pfaff & W. Slesina (Hrsg.), Effektive betriebliche Gesundheitsförderung. Konzepte und methodische Ansätze zur Evaluation und Qualitätssicherung (S. 161–180). Weinheim.Google Scholar
  31. Winter, W., & Grünewald, C. (2016). BGM als Stellschraube von Arbeitgeberattraktivität. In B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose, & M. Meyer (Hrsg.), Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit- Herausforderungen und Chancen (S. 225–235). Berlin.CrossRefGoogle Scholar
  32. Wurst, T. (2011). Gesundheit mathematisch erfasst. Personalmagazin, 2011(1), 42–44.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.AOK NiedersachsenHannoverDeutschland

Personalised recommendations