Theoretische Rahmung der empirischen Analyse

Chapter
Part of the Beiträge zur Regional- und Migrationsforschung book series (BRM)

Zusammenfassung

In der qualitativen Sozialforschung wird oft die Forderung erhoben, dass die Forschenden möglichst unbelastet von theoretischen Vorüberlegungen an die Untersuchung empirischer Sachverhalte herangehen sollen. Udo Kelle und Susan Kluge weisen im Rahmen ihrer Überlegungen zum „induktivistischen Selbstmissverständnis“ (Kelle & Kluge 2010: 18ff.) darauf hin, dass diese Forderung kaum umsetzbar ist, da die Forschenden ihr Vorwissen „nicht einfach suspendieren“ können (ebd.: 21). Sie betonen daher, „dass qualitativ entwickelte Konzepte und Typologien gleichermaßen empirisch begründet und theoretisch informiert sein müssen“ (ebd.: 23).

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Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät für Geistes- und SozialwissenscUniversität/Universität der BundeswehrHamburgDeutschland

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