Afrika pp 299-312 | Cite as

Internationale Entwicklungskooperation in Afrika

Chapter
Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL)

Zusammenfassung

An dem aktuellen Wettbewerb um Rohstoffe, Märkte und politischen Einfluss in Afrika beteiligen sich insgesamt mindestens sechs global players mit unterschiedlichen Interessen und Strategien: Erstens die beiden Weltorganisationen Weltbank und IWF (neben den UN-Organisationen); zweitens die Europäische Union (EU) mit drei wirtschaftlich starken Ländern, die neben der gemeinsamen Afrikapolitik der Europäischen Kommission auch noch jeweils eine bilaterale Interessenpolitik in Afrika verfolgen: England und Frankreich als zwei ehemalige koloniale ‚Mutterländer‘ und Deutschland als global orientierter Industrie- und Handelsstaat (Staack & Krause 2014); drittens die einstige westliche Supermacht USA mit deutlich gestiegenen Sicherheits- und Rohstoff-Interessen an Afrika; viertens die inzwischen allgegenwärtige Volksrepublik China, ein wirtschaftliches Schwergewicht mit einem Anteil von über 40 % an der Weltnachfrage nach Rohstoffen; fünftens die neuen regionalen Führungsmächte Indien und Brasilien; und sechstens eine große Anzahl von Transnationalen Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), einschließlich der politischen Stiftungen Deutschlands und der kirchlichen Organisationenen (World Bank 1989; Stehnken et al. 2010; Mamdani 2011).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Politische WissenschaftUniversität HamburgHamburgDeutschland

Personalised recommendations