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Universalpragmatik als Untersuchungskonzept für Kritik

  • Michael HartmannEmail author
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Zusammenfassung

Für die konzeptionelle Untersuchung von Kritik in Organisationen sind zwei Vorüberlegungen notwendig. Zunächst muss bedacht werden, dass Individuen nicht alleine und isoliert in Organisationen agieren, sondern im Kollektiv handeln und soziale Beziehungen pflegen (Hodgson 2012; Kleinbaum & Stuart 2014). Die Arbeitsteiligkeit in Organisationen bedingt zudem, dass auch z.B. der von Feldman (2000) beschriebene performative Charakter von Routinen nicht durch isolierte Reflektionsprozesse einzelner Akteur/-innen, welche die Routine ggf. eigenverantwortlich ausführen, vollzogen werden kann. Davon ausgehend, dass Routinen im Zusammenspiel mit anderen Routinen betrachtet werden müssen, bedarf die Änderung einer Routine durch verändertes Handeln die Abstimmung zwischen mehreren Akteur/-innen (Howard-Greenville 2005). Deshalb kann auch Reflektion nicht losgelöst vom Zusammenspiel mit anderen Akteur/-innen betrachtet werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.FuldaDeutschland

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