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Einleitung

Chapter
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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Als ‚Kunst‘ gilt zunächst alles das, was nicht natürlich gewachsen, also Produkt von besonderen Herstellungsverfahren ist, die in einem bestimmten menschlichen Vermögen wurzeln. Dieses Vermögen hat im europäischen Raum zunächst Aristoteles als poiēsis formuliert, die in ihrer Komposition (synthesis) die Wirklichkeit um die Dimension des Möglichen und Wahrscheinlichen (kata to dynaton) überbietet. Es ist neben den beiden anderen, nämlich Theorie – bestehend aus den Wörtern theos (Gott) und orasis (Anschauung): Denken als Anschauung des Göttlichen – und Praxis (alltägliches Handeln), die dritte Grundfähigkeit, die den Menschen (als zoon logon echon, wörtlich: das Tier, das Sprache, Rationalität und Vernunft hat) definiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst und KunsttheorieUniversität zu KölnKölnDeutschland

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