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Die Analyse des optimierten Zahlenwerkes

  • Bernd Heesen
  • Wolfgang Gruber
Chapter

Zusammenfassung

Nachdem wir sehr intensiv analysiert und immer wieder Probleme aufgezeigt haben, wollen wir anhand einer Bilanzkürzung die Resultate aufzeigen.

Da diese Betrachtungen auf dem bisher analysierten Zahlenmaterial basieren, werden wir nicht mehr auf potenzielle Veränderungen durch das BilRUG ab 2016 in deutschen Abschlüssen verweisen.

Wir wissen ja, dass die GH Mobile zu viel Kapital im Einsatz hat, wobei sich die Vorräte hier als erster schneller Einstieg für entsprechende Reduktionen anbieten. Also gehen wir genau da ran!

Nach intensiven Besprechungen innerhalb der GH Mobile wird folgende Maxime für die Folgeperioden ausgegeben und auch mit dem Automobilhersteller abgesprochen:
  • 60 Tage, also 2 Monate, Bestandsreichweite, somit mehr als eine Halbierung des Wertes des letzten Jahres,

  • 20 % der aus dem Abbau der Vorräte gewonnen Liquidität werden reinvestiert, die anderen 80 % werden eingesetzt, um Verbindlichkeiten abzubauen.

Jetzt müssen wir erst einmal rechnen, um Basisgrößen für die GuV und Bilanz zu erhalten. Dabei arbeiten wir mit gerundeten Zahlen:

Daraus ergibt sich ein

Somit ergibt sich per Multiplikation der 60,0 Zieltage mit dem Vorratsbestand pro Kalendertag in Höhe von 52,52 die neue Zielgröße für die Bestände in Höhe von 3151,20.

Die Zusammensetzung der Vorräte ist für uns bei dieser Beispielbetrachtung nicht weiter von Interesse. Die neuen Vorräte könnten dann folgendermaßen aussehen:

Insgesamt wurden damit die Bestände (gerundet) gekürzt um 3676.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.MarktschellenbergDeutschland
  2. 2.WelsÖsterreich

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