Advertisement

Komplexe Nachfolgeszenarien

  • Jörg BusenbenderEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Was haben die Katholische Kirche, die Bundesregierung, Familienunternehmen und Stiftungen gemeinsam? Es gibt keine langfristige, strategisch ausgerichtete Nachfolgeplanung, weder für den Papst, noch für die Bundeskanzlerin, noch für irgendjemand sonst. Die häufig gestellte Forderung nach einer solchen Nachfolgeplanung ist zwar sehr berechtigt; sie geht aber an der Realität vorbei. Nicht nur Spitzenpolitiker und Unternehmenslenker, sondern auch und gerade Stifter tun sich schwer damit, sich rechtzeitig Gedanken über ihre Nachfolge zu machen. Dies hat vielfältige Gründe. Neben der Schaffens- und Gestaltungsfreude sowie dem Wunsch, das eigene Lebenswerk möglichst lange selbst zu begleiten und über die eigene Lebensspanne hinaus zu erhalten, spielt ganz sicher auch die Sorge vor Kontrollverlust eine maßgebliche Rolle. Im vorliegenden Beitrag geht es in drei Praxisfällen darum, wie die Nachfolge eines Stifters sowie die Besetzung von Führungspositionen in Stiftungsgremien gerade in Anerkenntnis solch evidenter Triebfedern stifterischen Handelns im konkreten Einzelfall gelingen können.

Literatur

  1. BVDS (2015) StiftungsStudie „Stifterinnen und Stifter in Deutschland“, Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hrsg), Autoren Nina Leseberg, Karsten Timmer. https://shop.stiftungen.org/stifterinnen-und-stifter-in-deutschland-ebook
  2. BVDS (2016) StiftungsPanel, Umfrage vom 19.–31.1.2016. Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin, S. 40Google Scholar
  3. Sandberg B (Hrsg) (2013) Nachfolge im Stiftungsvorstand. Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für das Gremienmanagement. Erich Schmidt Verlag, Essen, S. 17 (Einführung)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.busenbender PersonalberatungBerlinDeutschland

Personalised recommendations