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Subjektentwicklung im Kontext digitaler Transformation von Produktionsprozessen am Beispiel von KMU

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Zusammenfassung

Subjektentwicklung vollzieht sich durch die aktive Auseinandersetzung der Menschen mit der Objektwelt (soziale Kontakte oder Kontakte mit Artefakten). Digitalisierung oder digitale Transformation sind Schlagwörter, die den gesellschaftlichen Megatrend der Durchdringung nahezu aller Bereiche der Objektwelt durch informations- bzw. kommunikationstechnisch (IKT) gestützte Designs, Anwendungen oder Infrastrukturen begrifflich zu erfassen versuchen. Vor dem Hintergrund einer Objektwelt, die zunehmend digital durchdrungen wird, stellt sich die Frage, inwiefern diese Durchdringung Möglichkeitsspielräume der Subjektentwicklung beeinflusst. Auf der Basis der Betrachtung des Modells ‚Gesellschaftlicher Implikationszusammenhang‘ (GIZ) zeigt der vorliegende Beitrag im Rahmen einer sekundäranalytisch-hermeneutischen Argumentation am Beispiel digital vernetzter Produktions- und Dienstleistungsprozesse auf, inwiefern sich das Bedingungsgefüge für Subjektentwicklung im Hinblick auf Aspekte von Kompetenzentwicklung und Produktivitätsformen von Wissen qualitativ zu verändern scheint.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität SiegenSiegenDeutschland

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