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Netzwerke machen – Wie geht das?

  • Herbert SchubertEmail author
Chapter
Part of the Basiswissen Sozialwirtschaft und Sozialmanagement book series (BSUS)

Zusammenfassung

Prinzipiell müssen zwei Grundtypen von Netzwerken differenziert werden: Das Alltagsleben wird von gelebten Netzwerken bestimmt, worunter natürlich geknüpfte lebensweltliche Beziehungsnetzwerke zu verstehen sind. Ihn stehen professionell gemachte, d. h. organisierte Netzwerke, die den Charakter bewusst gestalteter (proto-)professioneller Kooperationsgeflechte aufweisen, gegenüber. Die lebensweltlichen Netzwerke bestehen vor allem aus Beziehungen der Freundschaft, des interpersonalen Respekts, aber auch des jeweiligen Gegenteils, aus Tauschbeziehungen in der alltäglichen Daseinsvorsorge, aus Kommunikation und Informationsaustausch sowie in der Begegnung formaler Rollenbeziehungen in den lebensweltlichen Interaktionen und aus Verwandtschaftsbeziehungen. Sie entziehen sich weitgehend der sozialtechnologischen Machbarkeit und können allenfalls mittels Methoden der Gemeinwesenarbeit unterstützt und gestärkt werden. Gestaltbar sind somit nur Netzwerke im professionellen Kontext, die beispielsweise in der Sozialwirtschaft und darüber hinaus in der Kommune organisiert werden.

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Literaturempfehlungen zur Vertiefung

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Technische Hochschule KölnKölnDeutschland

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